Markenleuchten an den Gates

Flughafen Düsseldorf legt zweite Werbewirkungsstudie auf

Hinterleuchtete Werbeträger bleiben besonders gut in Erinnerung. (Foto: Flughafen Düsseldorf. Fotograf: Andreas Wiese)

Der Düsseldorfer Flughafen und Kinetic, eine der führenden Out-of-Home-Mediaagenturen, haben in einer zweiten Studie die Wirkung von Medien am Airport untersucht. Befragt wurden zwei Jahre nach der ersten Erhebung rund 500 Reisende im Umfeld der Gates B. Dieser Bereich ist mit mehr als zehn Millionen Fluggästen im Jahr besonders frequenzstark. Angelehnt an den Studienaufbau vor zwei Jahren, wurden drei Kampagnen analysiert und drei Befragungswellen im Zeitraum zwischen März und Mai 2016 in Zusammenarbeit mit dem IFAK Institut durchgeführt. Im ersten Schritt wurde festgestellt, welche Werbeformen von Business- oder Privatreisenden am stärksten wahrgenommen werden. Das Colorama 4/1 erzielte mit 23 Prozent die höchste Awareness, noch vor Megaposter oder Spanndia.

Hinterleuchtete Werbeträger bauen hohen Werbedruck auf

Auf die Frage, wie die Passagiere die Eigenschaften des Werbeträgers einschätzen, standen die Bezeichnungen „hochwertig“, „innovativ“ und „sympathisch“ an erster Stelle. Bettina Spönemann, Leiterin CRM & Digitale Medien bei Airport Media, erklärt: „Unsere Studie belegt, Werbung am Flughafen fällt auf. Das Colorama 4/1 ist an den Gates B sehr präsent und wird als optimales Werbemedium im Flughafenumfeld erkannt. Die hinterleuchteten Werbebotschaften begleiten die Passagiere entlang der Laufwege und werden deshalb gut wahrgenommen. Mit diesem Medium lässt sich ein besonders hoher Werbedruck aufbauen“.

Schauinsland-Reisen, Deloitte und der Rheinische Sparkassen- und Giroverband (RSGV) – das waren die Unternehmen, die mit ihren Kampagnen 2016 an der Untersuchung der Werbewirkung teilgenommen haben. Dabei wurden alle drei Marken bei der Abfrage der ungestützten Werbeerinnerung aus dem Stand heraus genannt, obwohl die Motive oder Marken in diesem Umfeld so noch nicht zu sehen waren. Bei der gestützten Erinnerung stiegen die Werte für die drei untersuchten Marken sogar noch deutlicher an. Mark Altenberg, Marketing-Kommunikation vom Rheinischen Sparkassen- und Giroverband kommentiert: „Das positive Ergebnis bestätigt unsere Entscheidung, erstmals am Düsseldorfer Flughafen zu werben. Das Umfeld passt sehr gut zur Sparkasse als wichtigstem regionalen Förderer der Wirtschaft und größtem Finanzierer des Mittelstandes. Wir erreichen hier unsere Zielgruppe Mittelstand sehr genau, um unsere weltweiten Serviceangebote zu kommunizieren.“

Werbeerinnerung gegenüber der Vorgängerstudie angestiegen

Wie bereits in der ersten Studie nachgewiesen, zeigt auch diese Erhebung wieder den signifikanten Einfluss der Kreation auf die kommunikative Leistung einer Kampagne und damit auf den gesamten Werbeerfolg. Der durchschnittliche Recognitionwert aller Testmotive lag bei 30 Prozent und damit über dem Ergebnis aus 2014. Auch die durchschnittliche Markenerinnerung fällt mit 42 Prozent deutlich höher aus als in der vergangenen Studie. Zusätzlich attestierten die Befragten den Kampagnen an den Gates B durchweg positive Eigenschaften. Aussagen wie „macht die Marke sympathisch“, „ist einprägsam“ oder „passt zum Flughafenumfeld“ wurden am häufigsten zugeordnet. „Motive, die neugierig machen und zum Flughafen passen, wirken nachhaltig. Die Kreation hat also einen großen Anteil an der Gesamtperformance einer Kampagne“, so Bettina Spönemann. „Unsere beiden Studien fördern aber noch mehr Erkenntnisse zu Tage. Sie zeigen auch, wie intensiv sich die Fluggäste mit Werbung auseinandersetzen und dass Botschaften auf Flughafenmedien wirken, unabhängig vom Gate-Umfeld oder dem Reisegrund der Passagiere.“

image_pdfimage_print
Über Detlev Brechtel 76 Artikel
Editor-in-Chief & Digital Strategy.
Kontakt: Webseite

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*