Allianz analysiert die Zukunfts-Trends der Mobilität

Studie: So leben, arbeiten und reisen wir in Zukunft

InterCityExpress 3 (ICE 3) begegnen sich kurz vor Frankfurt am Main

An Studien herrscht bekanntlich kein Mangel. Doch manche sind interessanter als andere – und relevanter! Die Zukunftsstudie der Allianz Worldwide Partners gemeinsam mit der Innovationsplattform SoonSoonSoon dreht sich um Mobilität und wie sie unser künftiges Leben verändert – und damit letztlich auch ein Kernthema der Außenwerbung berührt.

Hintergrund: Bereits im Jahr 2025 werden die sogenannten Millenials 75 Prozent der arbeitenden Bevölkerung ausmachen. Diese zwischen 1980 und 1999 Geborenen sind die erste Generation der Digital Natives, die sich durch einen technologie-affinen Lebensstil auszeichnet. Besitz ist für sie nicht mehr vorrangig, die Sharing Economy eine Selbstverständlichkeit.

Worum es geht – die wichtigsten Auszüge der Studie:

Typisches Kennzeichen der Sharing Economy ist, dass individueller Besitz temporär anderen zur Verfügung gestellt wird. Die Digitalisierung und moderne Technologien bieten neue Chancen für das Teilen von Ressourcen und deren gemeinschaftliche Nutzung. Das erweitert die Möglichkeiten der persönlichen Mobilität und generiert neue Modelle des modernen Lebens.

Beispiel: Wer sein Auto an einem der großen Pariser Flughäfen parkt, kann es mit Traveler Car ankommenden Fluggästen während seiner Abwesenheit zur Verfügung stellen und damit noch Geld verdienen. Das spart nicht nur Parkgebühren, sondern wirkt sich gleichzeitig positiv auf das eigene Urlaubsbudget aus. (www.travelercar.com)

Erlebnisse / Experiental Mobility:

War bis heute für manche die Anreise verlorene Zeit, lässt sich diese Reisezeit bald einfach in ein Erlebnis umwandeln. Der Flugzeughersteller Airbus will seinen Gästen in Zukunft Virtual-Reality-Helme anbieten. So können Menschen ihre Flugangst überwinden und die Welt erkunden, indem sie virtuell bereits den Zielort entdecken oder im imaginären Büro arbeiten. Das hilft nicht nur gegen Flugangst, sondern auch gegen Langeweile. (airbusgroup.com)

Smart Cities:

Der öffentliche Nahverkehr wird in Zukunft ohne fixe Fahrpläne oder Haltestellen auskommen. Die Transportmittel werden sich nach unseren Bedürfnissen richten und nicht wie bisher die Nutzer nach den Vorgaben der Verkehrsbetriebe.

So hat das amerikanische Unternehmen Bridj in Boston und Kansas bereits eine Kleinbus-Flotte aufgebaut, deren Routen sich nach den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Passagiere richten. Direkt über das Smartphone können hier die Haltestellen gebucht werden. (www.bridj.com)

Die Ergebnisse der Studie von SoonSoonSoon und Allianz Worldwide Partners wurden in einer Website aufbereitet: www.reinventmobility.com

 

Über Detlev Brechtel 100 Artikel
Editor-in-Chief & Digital Strategy.
Kontakt: Webseite

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*