Neuer Planungsansatz: Kinetic launcht ‚Active Journeys‘-Modell

Kontextbezogene Kommunikationslösungen sollen mobile Zielgruppen aktivieren

Ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Shopping, Sport oder auf Events: Ziel jeden Marketers ist es, die mobile Zielgruppe persönlich anzusprechen. Das will Kinetic nun optimieren: „Es ist an der Zeit, unseren Planungsansatz weiterzudenken. Standorte sind als verschiedene Lebensräume zu betrachten, in denen man sich je nach Kontext unterschiedlich verhält“, sagt Thorsten Ebbing, CEO von Kinetic Worldwide Germany. „Unsere Werbemaßnahmen sollten also auf diesen Kontext einzahlen. Nur so schaffen wir es, mit den Verbrauchern zu kommunizieren und sie zu aktivieren.“

Die Customer Journey ganzheitlich verstehen

Eine neu geschaffene Unit Digital & Innovation arbeitet mit daten- und technologiebasierten Insights und steuert Zielgruppen mit den entsprechenden Tools noch genauer aus. „Wir verstehen die gesamte Customer Journey, physisch wie emotional, und optimieren damit die Mediaplanung unserer Kunden“, so Ebbing. „Es erschließen sich neue Möglichkeiten wie die Automatisierung der Werbemittelaussteuerung und die Nutzung von dynamischen Werbemitteln.“

Der „Active Journeys“-Ansatz will damit die Lücke zwischen One-to-Many- und One-to-One-Kommunikation schließen. Wie dieser Planungsansatz bereits umgesetzt wurde, zeigt die Real Time Donations-Kampagne, die Kinetic für die diakonia im letzten Jahr umgesetzt hat.

Über Station Video wurden Passanten in Echtzeit über den Spendenbedarf für Flüchtlinge informiert, die die diakonia in München mit Kleidung und Hygieneartikeln erstversorgte. Die 15-sekündigen Spots verlinkten über einen QR-Code zudem direkt zur Bedarfsliste auf der diakonia Website, so dass sich Interessierte sofort über die Spenden-Standorte und weitere Support-Möglichkeiten informieren konnten.

diakonia - Real Time Donations_1

Die Kampagne war ein echter Erfolg: Über 170 digitale Werbeträger konnten tausende Menschen erreichen und aktivieren. Die diakonia erzielte eine Steigerung der Spenden von 65 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum über Ostern. Zudem erhielt diese für ihren innovativen und effizienten Ansatz jüngst den Sonderpreis des Deutschen Mediapreis.

Wettbewerber begrüßen den neuen Ansatz

Auch OOH-Anbieter wie Ströer und WallDecaux halten den Ansatz von Kinetic für sinnvoll. „Ströer stehen nunmehr Instrumente zur Verfügung, die vermarkteten Audiences in realer und digitaler Welt identifizier- und adressierbar zu machen“, sagt Christian von den Brincken, Geschäftsführer Business Development bei Ströer.

„Wir begrüßen jede Initiative von Partnern, die daten- und technologiebasiertes Arbeiten in den Fokus der Planungsprozesse stellt, um effizient und zielorientiert im Sinne der Werbekunden zu agieren und den Werbemarkt so gemeinsam mit uns weiterentwickelt.“

 

Über Detlev Brechtel 91 Artikel
Editor-in-Chief & Digital Strategy.
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