Virtual Reality als Trendmotor für Marketing und Vertrieb

Immer mehr Branchen setzen auf künstliche Realitäten

Waghalsige Abenteuer und Abtauchen in andere Welten: inzwischen etwas ganz Normales für Gamer und Techniker. Die virtuelle Realität (VR) ist auf dem Vormarsch. Benötigt werden nur Kopfhörer, eine VR-Brille und die entsprechende Software. Durch Videos mit 360-Grad-Ansicht ist es dann möglich, ein realitätsnahes 3D-Abenteuer zu erleben, in entfernte Länder zu reisen oder Personen in anderen Dimensionen zu treffen.

„Die wachsende Popularität von Virtual Reality liegt nicht nur an ständigen Verbesserungen der Programme und der VR-Brillen, sondern auch an der Übertragbarkeit in Bereiche abseits der Unterhaltungsbranche“, weiß Alexander Pokorny, Geschäftsführer von TrendLabor Netzwerk.

Virtual Reality geht über Computerspiele hinaus

Es sind Computerspiele, durch die Virtual Reality bekannt wurde. Eine Studie der KPMG zeigt jedoch, dass VR inzwischen in vielen Unternehmensbereichen Einzug hält. 52 Prozent der 260 analysierten Fälle nutzen bereits Virtual Reality für Marketing und Vertrieb. In Transport und Logistik, Personalwesen, Produktion oder Verwaltung wird VR ebenfalls verwendet, wenn auch in geringerer Häufigkeit. Den neuesten Entwicklungen folgend, stellt auch TrendLabor Technologien und Softwares her, die die Nutzung von Virtual Reality in vielen Branchen unterstützen.

Ob im Automobil-, Fitness- oder Reisebereich, die VR-Software des Regensburger Unternehmens öffnet neue Türen und schafft innovative Möglichkeiten. „Zwei unserer Sinne werden mittels Brille und Kopfhörer so überzeugend getäuscht, dass das Gefühl entsteht, wirklich woanders zu sein. Dieser Effekt ist das Erfolgsgeheimnis von Virtual Reality“, sagt Jakob Zimmerer, ebenfalls Geschäftsführer von TrendLabor Netzwerk.

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Die Technik dahinter

Im Zusammenspiel mit der Ich-Perspektive, der hochauflösenden 360°-Ansicht und Kopfhörern mit einem binauralen Sound entsteht Räumlichkeit und der Eindruck einer anderen Realität. Auch die freie Interaktion ist durch die neueste Technologie „Roomscale“ in einem Bereich von 5 x 5 Metern möglich. Die Bewegungsabläufe des Nutzers übertragen sich hierbei in Echtzeit auf die virtuelle Umgebung und der Eindruck einer anderen Welt verstärkt sich.

Es gibt bereits erste Tests mit den neuen Anwendungen dieser Technik im Fitnessbereich. Um auch die individuellen Bedürfnisse des Kunden zu berücksichtigen, arbeitet TrendLabor mit einem Anbieter für 3D-Scanning zusammen. Gewünschte Produkte werden eingescannt und anschließend der Virtual Reality bereitgestellt.

Vielseitig einsetzbar

In vielen Branchen könnte sich der Alltag bald ändern: Fitnessstudios, in denen Menschen mit übergroßen Brillen ohne Fitnessgeräte Sport treiben oder gegen unsichtbare Feinde kämpfen. Autohäuser, in denen Modelle dank VR mit anderer Innenausstattung gefahren werden können oder auch Konferenzen, die in einem virtuellen Raum stattfinden. Örtlich getrennten Geschäftspartnern ist es zukünftig selbst auf Distanz möglich, sich „von Angesicht zu Angesicht“ zu unterhalten.

Ein anderes Beispiel ist die Bautechnik, in der sich Architekten die Bauten vorab ansehen können, um Fehler bereits in der Planung zu vermeiden. Auch die Experten von TrendLabor Netzwerk GmbH tüfteln an immer neuen Ideen, um unter anderem eine auf den Kunden angepasste Virtual-Reality-Software herzustellen. „VR sind wenig Grenzen gesetzt. Es bleibt die Frage, in welchen Bereichen sie zukünftig noch zum Einsatz kommt“, so Pokorny.

 

Über Detlev Brechtel 98 Artikel
Editor-in-Chief & Digital Strategy.
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