Autobahnkampagne „Runter vom Gas“ geht auf die Überholspur

Nach der ersten Plakatserie "Weil Leben schön ist" zeigt die Kampagne jetzt "Perspektiven der Betroffenheit".

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) läutet Scholz & Friends die nächste Runde der beeindruckenden Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ ein. Nach der ersten Plakatserie „Weil Leben schön ist“ zeigt die Kampagne jetzt „Perspektiven der Betroffenheit“.

Die neuen Motive, auf denen Nahaufnahmen trauernder Menschen zu sehen sind, machen deutlich, welches Leid ein Unfall mit Todesfolge bei Angehörigen und Freunden hinterlässt. Mit multimedialem Storytelling machen Reportagen mit betroffenen Personen auf der Kampagnenwebsite www.runtervomgas.de und über Social-Media-Kanäle das Ausmaß der Trauer und Betroffenheit nach einem tödlichen Verkehrsunfall nachvollziehbar.

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PStS Dorothee Bär (l) und DVR-Geschäftsführerin Ute Hammer (r) präsentieren am 16.05.2017 die neue Plakatkampagne "Runter vom Gas" im Hubschrauber-Hangar der Deutschen Rettungsflugwacht in München.
PStS Dorothee Bär (l) und DVR-Geschäftsführerin Ute Hammer (r) präsentieren am 16.05.2017 die neue Plakatkampagne „Runter vom Gas“ im Hubschrauber-Hangar der Deutschen Rettungsflugwacht in München.

Kampagne will betroffenen Menschen eine Stimme geben

Die Motive sind deshalb mit den Appellen „Runter vom Gas“, „Finger vom Handy“ und „Abstand halten“ verknüpft und verweisen damit auf drei der häufigsten Ursachen von Verkehrsunfällen.

Ute Hammer, Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, sagt: „Bei einem Unfalltod zerbricht mehr als ein Leben. Unsere Motive, Zahlen und Video-Reportagen zeigen das eindrücklich – und geben den Menschen eine Stimme, die mit den Auswirkungen dieser vermeidbaren Schicksalsschläge jeden Tag leben müssen.“

Im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne wurden erstmals Daten zu den Auswirkungen privater und beruflicher Betroffenheit eines Verkehrsunfalls mit Todesfolge erhoben. Wenn ein Mensch bei einem Verkehrsunfall stirbt, sind im Durchschnitt 113 Angehörige, Freunde und Bekannte sowie Einsatzkräfte am Unfallort betroffen.

Das ist das Ergebnis der repräsentativen Erhebung von infratest dimap, Kantar Public und dem Sozioökonomischen Panel sowie Angaben der Deutschen Hochschule der Polizei und dem Deutschen Feuerwehrverband.

„Runter vom Gas“ wird stufenlos weiter entwickelt

Bereits seit 2008 sensibilisiert die von Scholz & Friends entwickelte Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ für Risiken im Straßenverkehr und ruft auf Deutschlands Autobahnen zu rücksichtsvollem Fahren auf.

Im Laufe des Jahres wird sich die Kampagne stufenweise weiterentwickeln. Mit einer Reihe von Sondermaßnahmen wollen das Bundesverkehrsministerium und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat einzelne Gefahren gezielt in den Fokus stellen und so dazu beitragen, Deutschlands Straßen ein Stück sicherer zu machen.

 

Über Detlev Brechtel 105 Artikel
Editor-in-Chief & Digital Strategy.
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